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Ständige Ausstellungen

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dahin wie ein Schatten ..." - Aspekte jüdischen Lebens in Lübeck
Die Fotodokumentation im Gerichtssaal des Burgkloster zeigt Aspekte aus dem Leben der Juden in Moisling und Lübeck von 1650 bis heute: den langen Weg der Emanzipation von der Ansiedlung vor den Toren Lübecks bis zur Erringung gleicher bürgerlicher Rechte, die vergleichsweise kurze Zeit fruchtbaren Miteinanders bis hin zur Vertreibung und Ermordung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus und der zögerliche Neuanfang nach 1945.

Eintritt/Teilnahme: 5,- / 2,50 Euro

Kulturforum Burgkl.m.M.f.Arch., Hinter der Burg 1-6


Figurentheater
Rund tausend Figuren aus Europa, Afrika und Asien und aus drei Jahrhunderten bezeugen in diesem außergewöhnlichen Museum, dass die Puppenspieler ihren Mitmenschen schon immer und überall einen Spiegel vorgehalten haben - mit Marionetten, Schatten- und Bauchrednerfiguren, mit Hand-, Tisch- oder raffinierten Verwandlungsfiguren. Sie sind hier umgeben von allem, was zum Figurentheater gehört: Plakate, Kulissen, Musikinstrumente, ja, ganze Theater. Das Lübecker TheaterFigurenMuseum ist das wohl größte Museum seiner Art weltweit. Mit Führungen durch die Ausstellung (auf Anfrage), mit Videofilmen und einer Museumsrallye für Jugendliche und Erwachsene.
Eintritt/Teilnahme: 4,-/3,-/2,- €

TheaterFigurenMuseum Lübeck gGMBH, Kolk 14


Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne
Seit diesem Jahr zeigt das Museum eine neue Dauerausstellung mit bedeutenden Gemälden aus einer jüngst als Dauerleihgabe ins Haus gekommenen Sammlung. Ergänzt wurde der Bestand durch etwa vierzig Werke, darunter drei von Caspar David Friedrich sowie Gemälde von Carl Gusatv Carus, Carl Blechen, Eduard Gaertner, Wilhelm Trübner, Carl Rottmann, Wilhelm Leibl, Karl Schuch, Lovis Corinth und anderen. Dank dieser Künstler hat sich neben den Nazarenern um Johann Friedrich Overbeck ein weiterer Schwerpunkt herausgebildeet: die Landschaftskunst des 19. Jahrhunderts. Sie steht im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung, die sich mit ihren wichtigsten Zentren vorstellt. Dazu ist die Klassische Moderne mit Munch, Pechstein, Kirchner, Macke, Barlach, Modersohn-Becker, Slevogt und anderen vertreten.
Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50/2,- €





Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstr. 9-11


Bildwelten des Günter Grass
Nach fünfjährigem Bestehen hat das Günter Grass-Haus eine komplette Neugestaltung seiner Dauerausstellung vorgenommen: Aus den umfangreichen Beständen von über 1.100 Grafiken, Aquarellen, Skulpturen und Manuskripten des Künstlers wurde eine Auswahl getroffen, die sich Grass´ Bildwelten widmet, den Motiven, die er im Laufe seines Lebens immer wieder gestaltet hat.

Grass - studierter Bildhauer und Grafiker - hat sein nobelpreisgekröntes literarisches Werk stets mit bildkünstlerischen Arbeiten begleitet. Dadurch bestehen enge wechselseitige Bezüge zwischen beiden Ausdrucksformen.

Die neue Dauerausstellung möchte sowohl Kennern neue Einblicke in das Werk des vielfältig tätigen Künstlern Grass bieten als auch interessierten Laien einen Zugang zu seinem Schaffen ermöglichen. Sie eignet sich insbesondere auch für den Besuch mit Schulklassen.
Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50/2,- €

Günter-Grass- Haus, Glockengießerstr. 21


"Szenen aus einer Hansestadt"
Modelle, Skizzen und Bilder von Waltraut und Heinz-Joachim Draeger
Die Ausstellung zeigt die Originale von Heinz-Joachim Draeger, die vielen Fans schon aus seinen Büchern "Von Koggen und Kaufleuten" und "Die Torstraße" bekannt sind. Sie zeigen Szenen aus der Hansezeit und eine Straße im Wandel der Jahrhunderte von 1176 bis heute. Außerdem sind vier Modelle von Waltraut Draeger zu sehen: Sie bieten einen Blick in eine gotische Kirche, in das Schreibzimmer eines Klosters, in eine mittelalterliche Badestube und in das Haus eines Hansekaufmanns. Das prächtige Haus mit dem typischen Lübecker Stufengiebel diente nicht nur zum Wohnen, sondern auch als Kontor und Warenlager.
Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50 €

Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 1-6


Die Manns - eine Schriftstellerfamilie
»Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns - nicht nur über einzelne von uns schreiben.«
Klaus Mann (1936)



Es gibt wohl keine zweite Familie, in der so viele geniale Frauen und Männer ihre Epoche mit den unterschiedlichsten künstlerischen Temperamenten gestaltet haben. Die Brüder Heinrich und Thomas Mann markieren den Beginn dieser literarischen Tradition. Klaus, Erika und Golo Mann, Thomas Manns Kinder, haben sie bis in die unmittelbare Gegenwart fortgesetzt. Nicht zu vergessen sind die Frauen, unter denen Katia, die Ehefrau Thomas Manns, herausragt.

Die Geschichte der Familie Mann repräsentiert ein Kapitel deutscher Zeit- und Kulturgeschichte. Immer wieder hat die "amazing family", die erstaunliche Familie, in den letzten Jahren nicht nur Literaturwissenschaftler, sondern auch Historiker, Familiensoziologen und Filmemacher zu ausführlichen Auseinandersetzungen herausgefordert. Im Buddenbrookhaus finden Sie nun die erste umfassende Ausstellung über die Familie Mann. Ausgehend von den ungleichen Schriftstellerbrüdern Heinrich und Thomas Mann, ihren Vorfahren, Geschwistern und Lebenspartnern spannt die Ausstellung in sechs Stationen einen Bogen über ihre Zeitgenossen bis hin zu ihren Nachfahren.Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50 €

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4


Die Macht des Handels
Lübecks Position im Zentrum der nordeuropäischen Handelswege machten die Stadt zur Königin der Hanse - das Holstentor ist ihr Wahrzeichen. In der Ausstellung wird man in die Wirkungsstätten des Fernhandelskaufmanns sowie in die Geschichte der Stadt, in ihre Topografie und Architektur eingeführt. Daneben beleuchtet sie die Seefahrt, das Marktgeschehen und das Recht im Mittelalter. Das Museum regt zum Entdecken und Erforschen an: Die gehandelten Waren kann man riechen, man kann den Bürgermeister hören, wie er auf dem mittelalterlichen Markt Recht spricht, das historische Lübeck wird im Film und im großen Stadtmodell vorgestellt, Schiffsmodelle und nautische Geräte zeigen den Kaufmann auf großer Fahrt. Und auch die Strafrechtsinstrumente der mittelalterlichen Rechtsprechung, von der Streckbank bis zum Keuschheitsgürtel, werden gezeigt.
Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50/2,- €



Museum Holstentor, Holstentorplatz


Die »Buddenbrooks« - ein Jahrhundertroman
Ein Roman kehrt an den Ort seiner Handlung zurück. Diese Idee durchzieht die neue Dauerausstellung Die »Buddenbrooks« - ein Jahrhundertroman. In dem Haus, in dem große Teile von »Buddenbrooks« spielen, werden dem Besucher Entstehung, Handlung und Wirkung von Thomas Manns nobelpreisgekröntem Roman präsentiert. Dabei wurde eine Literaturausstellung neuen Typs entwickelt, die das Spektakuläre mit dem Wissenschaftlichen verbindet und der ein Grundgedanke der Kunstauffassung Thomas Manns zugrunde liegt.

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4


Pfeffer & Tuch für Mark & Dukaten
Waren und Geld des Hansekaufmanns im Spiegel des großen Lübecker Münzschatzes
Der große Lübecker Münzschatz war die Wechselkasse eines reichen Kaufmanns aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Herkunftsgebiete der über 24.000 Münzen -von Granada (Spanien) im Westen bis Hermannstadt (Ungarn) im Osten, von Abo (Finnland) im Norden bis Neapel (Italien) im Süden - zeigen, wie die Zahlungs- und Edelmetallströme im Europa des frühen 16. Jahrhunderts verliefen und wie auf dieser Grundlage der Geldumlauf in Lübeck zustande kam. Der Schatz zeigt auch, mit welchen Regionen Europas die Lübecker Kaufleute ihren Handel betrieben. In einem Gewölbekeller des 13./14.Jahrhunderts ist auf Grundlage des Münzschatzes ein frühneuzeitlicher Kaufmannskeller szenisch nachgebaut. Figuren in zeitgenössischer Kleidung sind umgeben von der Handelware der Lübecker Kaufleute - Tuch und Teer, Wolle, Fisch und Pelze, Gewürze und Metall - verpackt in Ballen, Säcken und Fässern. Sie sind mit dem entsprechenden Wert des Münzschatzes in Beziehung gesetzt.
Eintritt/Teilnahme: 5,-/2,50 €

Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 1-6

 
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